Hamburg, 24.06.2014
Solidaritätserklärung des GBR H&M
Der Gesamtbetriebsrat ist entsetzt. Seit Jahren müssen wir von Betriebsratsbehinderungen Kenntnis nehmen. Auch den Fall von Ayse empfinden wir als klare Betriebsratsbehinderung.
Ayse hat sich trotz ihres befristeten Vertrages entschieden für den Betriebsrat in ihrer Filiale zu kandidieren. Sie wurde von der Belegschaft gewählt.
Sie hatte die Zusage auf eine Folgebefristung ihres Vertrages. Diese Folgebefristung soll nunmehr verkürzt werden. Es gibt klare Gerichtsentscheidungen, die für Ayse sprechen.
Zitat: www.hm.com :
„Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen
Wir haben Achtung vor jedem Einzelnen. Dies gilt für alle Bereiche der Beschäftigung – von gerechter Entlohnung, vernünftigen Arbeitszeiten und Gewerkschaftsfreiheit bis hin zur Chancengleichheit bei der Weiterentwicklung innerhalb des Unternehmens.“
Wir fordern H&M auf, sich an die eigenen öffentlichen Aussagen zu halten. Ayse ist umgehend ohne Wenn und Aber weiter zu beschäftigen. Es ist der Wille der Wähler zu respektieren, denn diese haben Ayse gewählt.